Das OK der Fasnacht, die FG Chalberschwanz, sucht verzweifelt nach einem Kassier. Findet sich nicht bald jemand, steht in Küssnacht gar die fünfte Jahreszeit in bekannter Form auf der Kippe. 

aj. Ja, wer will denn noch Fasnacht feiern? Claudia Schwegler, Präsidentin der Fasnachtsgesellschaft Chalberschwanz, sagt: «Eigentlich sehr viele Leute!». Fasnacht sei bei Gross und Klein beliebt. «Das zeigt jeweils nur schon der grosse Besucheraufmarsch an den Umzügen.»
Das Problem sei aber, dass jeder gerne feiere und zuschaue, aber niemand dafür arbeiten wolle. Aktuell kämpft die FG Chalberschwanz mit schwindenden Mitgliederzahlen und steht vor der Herausforderung, Vorstandsmitglieder zu finden. Vor allem der fehlende Kassier macht Schwegler sorgen. «Wenn wir bis zur GV nächste Woche das Amt des Kassiers nicht besetzen können, müssen wir die FG Chalberschwanz für inaktiv erklären.» Für die Präsidentin, die bis anhin aufgrund der Pandemie noch keinen Umzug in diesem Amt mitgemacht hat, eine traurige Angelegenheit. «Es wäre eine Tradition, die verloren ginge und das dürfen wir nicht zulassen.» Obwohl auch bei ihr die Motivation, die bei ihrer Amtsübernahme da war, allmählich schwindet, gibt sie nicht auf: «Fasnacht ist mein drittes Kind. Ich werde mich immer irgendwie für sie einsetzen», so Schwegler.

Mehr dazu lesen Sie in unserer aktuellen Freitagsausgabe.