Tila hätte kultureller Treffpunkt und erster Coworking Space im Raum Küssnacht zugleich werden sollen. Vorerst gibt es aber keine gemeinschaftlich genutzten Arbeitsplätze – die Firma wurde aufgelöst.

mn. Fast zwei Jahre sind vergangen, seitdem der ‹FS› erstmals über Tila berichtete. Marisa Conzinu, Michèle Buschor und Olivia Zeltner wollten den ersten Coworking Space im Raum Küssnacht gründen. Jedoch sollte Tila kein 0815-Büroraum, sondern gleichzeitig kultureller Veranstaltungsort und sozialer Treffpunkt werden – so die Vision. Die Realität sieht anders aus: Mittlerweile wurde die ‹Tila – work and culture GmbH› aufgelöst, wie dem Amtsblatt zu entnehmen ist. Was ist passiert? Gemäss Mitgründerin Marisa Conzinu hatte man eigentlich bereits einen geeigneten Ort für Tila gefunden, nämlich im Bethlehem-Quartier in Immensee. Dort hätte Tila den ehemaligen Speisesaal des Missionshauses beziehen sollen. Auch bei der Geschäftsleitung der Missionsgesellschaft sei die Idee gut angekommen. «Wir waren überzeugt, dass Tila perfekt zur Vision des Bethlehem gepasst hätte. Leider gab es grossen Widerstand von Seiten einiger Missionshaus-Bewohner», erklärt Conzinu. Das habe vor knapp einem Jahr zum Scheitern des Projekts geführt.

Weshalb das Projekt Tila trotzdem noch nicht endgültig begraben ist, lesen Sie in unserer aktuellen Freitagsausgabe.