Küssnacht braucht mehr Schulraum – und zwar schnell. Der Bezirksrat will deshalb die Schulanlage Ebnet für 31,8 Millionen Franken ausbauen. Daneben präsentiert er drei weitere Geschäfte, die am 14. Juni zur Abstimmung kommen.
fab. Es ist die dickste Botschaft aller Zeiten, die der Küssnachter Bezirksrat drei Wochen vor der Bezirksgemeinde auftischt. Gleich über vier Abstimmungsvorlagen werden die Stimmbürger am 20. April im Monséjour diskutieren, bevor sie beim Apéro auf Bezirksammann Oliver Ebert und Säckelmeister Peter Küng anstossen können. Beide bestreiten ihre letzte Bezirksgemeinde, da sie nicht zur Wiederwahl antreten und Ende Juni aus dem Amt scheiden.
Der unmittelbar grösste Brocken, mit dem sich die Stimmbürger befassen müssen, ist die Aufstockung und der Umbau der Schulanlage Ebnet. Aus Gründen der Dringlichkeit fasst der Bezirksrat den Planungs- und den Baukredit zusammen und bittet die Steuerzahler, dafür insgesamt 31,8 Millionen Franken zu bewilligen. Gewohnt zweistufig geht Küssnachts Exekutive derweil beim Neu-, Um- und Ausbau des Pflegezentrums Seematt vor: Hierfür beantragt sie zunächst einen Planungskredit über 2,9 Millionen Franken.
Schwer greifbar sind indes die anderen beiden Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni. Einerseits liegt nun nach aufwändiger, sechsjähriger Erarbeitung die Gesamtrevision der Nutzungsplanung vor. Andererseits will der Bezirk mit einem Konzessionsreglement die Nutzung des kommunalen Untergrunds regeln. Am Dienstag erläuterte der Bezirksrat den Medienschaffenden und Ortsparteien seine Vorhaben sowie die Jahresrechnung 2025. Über letztere berichtet der ‹Freier Schweizer› in der nächsten Ausgabe.
Mehr zu den Abstimmungsvorlagen erfahren Sie in unserer Donnerstagsausgabe.
