Nach neun Jahren an der Spitze der Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht (SFK) hat Martin Arnet den Kommandantenhelm seinem Nachfolger überreicht – Zeit für einen bilanzierenden Rückblick.

fab. Martin Arnet war fünfjährig, als sein Nachbar das Kommando der Küssnachter Feuerwehr übernahm. Der Knirps schaute über den Gartenzaun zu, wenn Paul Sidler von der Hofhalde aus im roten Fahrzeug und mit Sirenengeheul zu Einsätzen ausrückte. Klein-Martin war derart Feuer und Flamme für die Feuerwehr, dass er nicht nur mit entsprechenden Playmobil und Lego spielte, sondern irgendwann selbst in die Uniform schlüpfen wollte.
Mit 20 Jahren war es so weit – und es kam noch besser: 2017 übernahm Martin Arnet gar das Kommando der Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht. Es ging los wie die Feuerwehr: Arnet war kaum im Amt, brach bei der Schilliger Holz AG in Haltikon ein Grossbrand aus. Doch es sind bei Weitem nicht nur Brände, welche Arnet beschäftigten. In seiner Amtszeit kam es zu Hochwasserereignissen, Überschwemmungen, Autobränden und komplizierten Bergungen bei Verkehrsunfällen.
Nun tritt der 42-Jährige ab, aber nicht aus. Zum Jahreswechsel reicht er das Kommando an Patrick Laimbacher weiter und beschränkt sich auf die Offiziersrolle. Im Gespräch blickt Arnet auf neun anstrengende, aber erfahrungsreiche Jahre als SFK-Kommandant zurück.

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