Am Gymnasium Immensee begann im März 2015 mit Benno Planzer als Rektor eine neue Ära. Er drehte, schraubte und zog an, wo es nötig war. Vergangene Woche ging er in Frühpension – und nahm zahlreiche Erlebnisse und Erkenntnisse mit.

aj/fab. Wenn Mitte August die Schüler ins Gymnasium Immensee zurückkehren, werden sie von einem neuen Rektor empfangen, der zugleich ein alter Bekannter ist: Dominik Bernasconi, während den letzten zwei Jahren Prorektor am Gymi, tritt aufs neue Schuljahr hin in die Fussstapfen von Benno Planzer. Dieser verabschiedet sich nach zehneinhalb Jahren vom Chefsessel in die Frühpension. Als Planzer seinen Job übernahm, bezeichnete er die Werte des traditionsreichen Gymnasiums als deckungsgleich mit seinen eigenen: Gemeinschaft, Eigeninitiative und Leistungsfreude. Daran habe sich nichts verändert, sagt Planzer heute. Das Gymi und er seien miteinander gewachsen. Gleiches erwarte er auch von seinem Nachfolger und seinem Team. Bernasconi bezeichnet er als «ganz dynamischen Typ». Zudem habe er die Eigenschaft, sich grundsätzlich infrage zu stellen und zu messen. «Deshalb», so Benno Planzer, «weiss er auch ganz genau, an welchen Stellschrauben zu drehen sein wird».
Als besondere Herausforderung für den künftigen Gymi-Rektor sieht Planzer im pädagogischen Bereich klar die Reform der gymnasialen Matura. Und welchen Tipp gibt der scheidende dem neuen Rektor mit auf den Weg? «Ich rate ihm, die Stärken des Gymnasiums Immensee zu bewahren und an der Digitalisierung dranzubleiben.»

Wie es Benno Planzer und seinem Team gelang, mit vergleichbaren Schulen und den steigenden Anforderungen mitzuhalten und wieso er 2015 als Erstes eine Kaffeemaschine in sein Büro stellte, erfahren Sie in unserer Freitagsausgabe.