Nachdem im letzten Jahr viele Ferien in der Schweiz machten, verreisten heuer wieder mehr Menschen ins Ausland. Die Schweiz war aber dennoch ein beliebtes Reiseziel. Der ‹FS› fragte bei zwei Reisebüros nach, wie der Sommer gelaufen ist.

lul. «Machen Sie Ferien in der Schweiz!» So lautete der Appell von Bundesrat Ueli Maurer im Mai 2020 an den Nationalrat. Diesem Grundsatz folgte im vergangenen Jahr die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung. Für den Sommer 2021 präsentierte sich die Situation etwas anders. Das Motto ‹Machen Sie Ferien in der Schweiz› habe weiterhin gegolten, sagt Roland Walker, Geschäftsführer des Reisebüros Holiday Lounge im Küssnachter Unterdorf. Aber auch ins nahe Ausland seien die Schweizer gereist: «Ich war selbst in Italien und merkte, dass die Touristen allesamt aus den umliegenden Ländern stammten. Menschen aus Amerika oder Asien waren keine dort.» Der Umsatz des Reisebüros sei heuer etwas besser als im vergangenen Jahr, in dem die Holiday Lounge nur etwa zehn Prozent des üblichen Umsatzes erwirtschaftet habe. «Verglichen mit den Jahren vor der Pandemie, ist der Umsatz noch auf einem sehr tiefen Niveau. In diesem Sommer hätte das Geschäft zwar wieder besser laufen können, wenn Reisen denn möglich gewesen wären.» Walker spricht den Fakt an, dass zahlreiche Länder noch immer keine Touristen einreisen lassen. So seien beispielsweise Ozeanien oder der asiatische Raum, auf den die Holiday Lounge spezialisiert ist, nach wie vor zu.

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