Wer an Schweizer Safran denkt, kommt am Munder Safran nicht vorbei. Es gibt aber nicht nur Walliser Produzenten. Auch ein Küssnachter Pärchen widmet sich dem exquisiten Gewürz.

mk. Das ‹rote Gold›, wie Safran auch genannt wird, stammt ursprünglich aus Griechenland und wird fast auf der ganzen Welt angebaut. In der Schweiz gibt es rund 30 Produzenten. Einer davon ist in Küssnacht zu Hause. Dabei handelt es sich um das Ehepaar Sandra und Urs Durrer. Die 49- und der 50-Jährige bewirtschaften zwei Felder – eines im Kanton Obwalden und das andere im Bündnerland. Der Anbau von Safran war nicht geplant und kam eher zufällig zustande. Durrers entdeckten in einem Gartencenter Safranknollen und pflanzten diese in ihrem Garten. Zunächst geschah nichts. Erst drei Jahre später entdeckte das experimentierfreudige Paar dort einige violette Blüten. Damit begann das Projekt ‹safranerei.ch›, das Sandra und Urs Durrer als Hobby betreiben.
Die intensivste Zeit ist jeweils während der Ernte im Oktober. Diese dauert rund vier Wochen. Für ein Gramm Safran müssen über 200 Blüten geerntet werden. Bis der Safran dann verkauft werden kann, muss er nochmals drei Wochen gelagert werden. Der Anbau, die Ernte und das Abpacken erfolgen ausschliesslich in Handarbeit. Auch die Vermarktung und den Verkauf machen Durrers selbst. Sogar einen Bestseller über die geschmacksintensiven Fäden haben Sandra und Urs Durrer verfasst.

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