Der Samschtig Märt ist für Küssnachter ein beliebter Treffpunkt. Umso dankbarer sind die Besucher und Standbetreiber, dass er trotz Pandemie und schlechten Wetters wie gewohnt stattfindet.

aj. Landwirte denken vermutlich nicht gerne an die Anfänge der Corona-Pandemie zurück. Vor allem für jene, die ihre Produkte an Märkten verkaufen, war es eine Zeit der Ungewissheit. Auch der Marktbetrieb in der Chlausjägergasse startete vergangenes Jahr mit einer kleinen Verspätung. «Dank Schutzkonzept und viel Verständnis der Leute verlief der Rest der Saison aber gut», resümiert Christian Ulrich, Präsident des Vereins Samschtig Märt. Die diesjährige Saison startete dann planmässig. «Wir kannten die Situation und waren gut vorbereitet.»
Worauf sich allerdings niemand vorbereiten kann, sind Wetterkapriolen. Heuer hatten die Landwirte entsprechend weniger mit der Pandemie als vielmehr mit Frost im Frühling und Regen im Sommer zu kämpfen. «Wer ‹buured› stellt sich darauf ein, dass die Ernte misslingen kann oder bei Unwetter innert Minuten zerstört ist.» Dies traf auf die Chriesi-Ernte zu. Entsprechend musste der Chriesimärt abgesagt werden. Ob der Zwetschgen- und der Kürbismärt stattfinden, ist zudem unklar. Darüber entscheidet laut Ulrich das Herbstwetter.

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