Es ist quasi ein Synonym für Sicherheit auf dem Schulweg: der Schülerlotsendienst. Und so wichtig er auch ist, so schwierig ist es nach wie vor, Freiwillige dafür zu finden. 

aj. Mit der neongelben Weste und der Signalkelle in der Hand prägen Schülerlotsen seit Jahren das Strassenbild im Küssnachter Oberdorf und bei der Seilbahnstation. Dreimal täglich von Montag bis Freitag – mit Ausnahme mittwochs, wenn jeweils zweimal gelotst wird – stehen an den beiden Stellen je ein Schüler und eine freiwillige Person für rund eine halbe Stunde im Einsatz. Von Letzteren gibt es in Küssnacht insgesamt acht. Eine von ihnen ist Patricia Meier. Die zweifache Mutter lotst seit über fünf Jahren: «Meine Kinder sind mittlerweile keine Primarschüler mehr», lacht sie. Kinder im Primarschulalter zu haben, ist vielmehr Grund als Voraussetzung, um als Freiwillige den Lotsendienst zu machen. Dass Meier dennoch weiterhin ehrenamtlich lotst, ist auf die fehlenden Freiwilligen zurückzuführen. Doch es gibt noch einen anderen Grund. «Mir liegt die Sicherheit der Kinder sehr am Herzen», so die 40-Jährige.

Was Patricia Meier als Schülerlotsin an der Oberdorfstrasse erlebt und wie sie über die Geschwindigkeitsreduktion denkt, lesen Sie in unserer aktuellen Freitagsausgabe.