Ein letztes Mal Schwarz und Weiss, ein letztes Mal bissige Verse und überraschende Pointen: Wenn die Bianchineri am Sonntag an der Alten Fasnacht von der Bühne gehen, geht eine Ära zu Ende. Nach 33 Jahren verabschiedet sich das legendäre Trio und blickt auf seine Anfänge, verrückte Kostüme und ihre besten Auftritte zurück.
cm. Drei Brüder bringen am Sonntag an der Alten Fasnacht ein allerletztes Mal im schwarz-weissen Kostüm und mit Versen über das Weltgeschehen das Publikum zum Lachen. Die Rede ist von den Bianchineri. Peter Büeler war es, der 1994 dieses Urgestein der Alten Fasnacht ins Leben rief – und er ist es auch, der die Bianchineri nun beerdigt. «Es war vor 33 Jahren als ich meine beiden Brüder überreden konnte, zusammen als Bianchineri aufzutreten. 33 Jahre finde ich, ist auch eine schöne Zahl, um aufzuhören», sagt er. «Ausserdem habe ich mich schon länger mit dem Gedanken befasst, das Kostüm an den Nagel zu hängen.» Für Hans und Benno Büeler war klar: Bianchineri gibt es nur im Trio. Damit endet diese Reise auch für sie.
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