Die agrarpolitischen Vorlagen werden derzeit emotional diskutiert. Klar ist, die Annahme der Pestizid- und Trinkwasserinitiative hätte grosse Auswirkungen auf die Landwirtschaft – auch in Küssnacht.

mn. Am 13. Juni stimmt die Schweiz gleich über zwei agrarpolitische Vorlagen ab. Zum einen über die Pestizidinitiative, die den Einsatz von synthetischen Pestiziden verbieten will. Auch der Import von Lebensmitteln, die solche enthalten, soll verboten werden. Die sogenannte Trinkwasserinitiative fordert derweil, dass die Direktzahlungen an die Landwirtschaft nur für Bewirtschaftungsweisen ausgerichtet werden, welche die Gesundheit und die Umwelt nicht gefährden und das Trinkwasser nicht verschmutzen. Die zahlreich aufgehängten Plakate der Gegner lassen vermuten, dass die Initiativen im Bezirk Küssnacht auf viel Widerstand stossen werden – zumindest auf Seiten der hiesigen Landwirte.

Fast alle Bauern dagegen
Dies bestätigt auch der Präsident der Küssnachter Bauernvereinigung, Cornel Greter: «In Küssnacht sind bis auf wenige Ausnahmen praktisch alle Bauern gegen die beiden Initiativen. Die Folgen wären insbesondere für den Obstbau sehr einschneidend.» Dieser habe zwar in Küssnacht keinen so hohen Stellenwert wie in anderen Regionen: «Aber Küssnacht hat allgemein eine relativ intensive Landwirtschaft. Die Auswirkungen der Initiativen sind nicht zu unterschätzen.» Der ‹FS› sprach mit einem Bauern, der sich vehement gegen die Vorlagen wehrt, und mit dem einzigen Befürworter aus dem Bezirk, der aktiv Abstimmungskampf betreibt.

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