Nach zweijähriger Bauzeit kehrt heute im Schwyzerhof wieder Leben ein. Hinter der schmucken Fassade eröffnet eine Bar. Nichts deutet mehr darauf hin, welch umständlichen Bauprozess das Haus hinter sich hat.

ml. Manch ein Küssnachter wird im Verlauf der letzten zwei Jahre stirnrunzelnd auf die Schwyzerhof-Baustelle an der Bahnhofstrasse geblickt haben. Für eine sehr lange Zeit schienen vom Gebäude lediglich morsche Holzbalken übrig zu sein. Warum der ganze Aufwand, weshalb das Haus nicht einfach abreissen und originalgetreu wiederaufbauen? «Der Schwyzerhof hätte gemäss heutigen Vorgaben auch komplett rückgebaut werden können. Wir haben uns für eine Sanierung entschieden, um die vorhandene Substanz zu schützen und etwas Küssnachter Geschichte zu erhalten», erklärt Miteigentümer Stefan Christen. Sprich: Die Struktur des Holzriegelbaus blieb so wie sie ist. «Weil bei alten Bauten viele Überraschungen auftauchen können, schrecken viele Bauherren vor solchen Sanierungen zurück.» Die Firma Christen habe aber ihr Können unter Beweis stellen und einen Beitrag zur Aufwertung des Dorfzentrums leisten wollen. Vor bösen Überraschungen waren die Verantwortlichen beim Schwyzerhof, der irgendwann zwischen 1862 und 1900 errichtet wurde, nicht gefeit.

Mehr dazu lesen Sie in unserer aktuellen Freitagsausgabe.