Zwei Monate nach seiner Coronaerkrankung ist Profifechter Max Heinzer gesundheitlich noch nicht auf der Höhe. Am letzten Freitag setzte er in Sotschi dennoch ein Ausrufezeichen und wurde starker Siebter.

ml. Es ist eine Top-Ten-Platzierung die sich so nicht abgezeichnet hat. Der 34-jährige Max Heinzer erreichte im Einzelfechten im russischen Sotschi den siebten Platz und doppelte im Team mit demselben Ergebnis nach. «Ich bin sehr zufrieden, die defensive Taktik erwies sich als die richtige», sagt Heinzer. Die Klassierung ist im grösseren Kontext zu sehen. Der in Küssnacht wohnhafte und in Immensee geborene Heinzer erkrankte Ende Jahr an Corona. Seither könne er seine Lungenkapazität noch nicht vollumfänglich nutzen. Noch am 28. Januar lag für ihn in Katar nicht zuletzt deshalb lediglich Rang 33 drin. Auch in Sotschi sei er noch etwas mit angezogener Handbremse unterwegs gewesen. «Ich musste meine Kräfte dosieren, konnte so in der Mitte und zum Schluss eines Duells aber glücklicherweise jeweils einen Zahn zulegen.» Doch die körperlichen Einschränkungen seien bereits beim Aufwärmen, besonders aber dann bei den letzten Aufeinandertreffen eines Turnieres zu spüren.

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