Skateboardfahren ist ein Sport, der viel Mut erfordert. Während Jungs sich mehr trauen, nehmen sich Mädchen eher zurück, weiss Michèle Buschor. Sie organisierte deshalb einen Skateboardkurs nur für Mädchen.
aj. Ausgerüstet mit Schonern, Helm und Skateboard sitzen zwölf Mädchen auf der Tribüne im Ebnet. Es ist ihr dritter und letzter Kurstag bei Skateboardlehrer Simon und sie können es alle kaum erwarten, endlich das Board unter die Füsse zu nehmen. «Zuerst aber wärmen wir uns auf», sagt Simon und fordert die jungen Kursteilnehmerinnen auf, ihre Skateboards in Position zu bringen. Bereits eingeübt legen sie diese fein säuberlich hintereinander auf die Kanten. Dann gehts los: Das erste Mädchen hüpft auf eine bestimmte Weise über die Hindernisse und der Rest macht es ihr nach. Anschliessend greifen sich alle ihre Skateboards und es geht ans Hin- und Herfahren.
«Sieht viel einfacher aus als es tatsächlich ist», schmunzelt Michèle Buschor. Sie ist die Organisatorin des Skateboardkurses für Mädchen und fährt selbst auch seit ihrer Kindheit. «Als ich in dem Alter war, gab es nichts solches und vor allem nicht für Mädchen», so Buschor. «Allgemein war Skateboardfahren eher ‹Buebesach›.»
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