Sibylle Meier kämpft auf Skipisten in ganz Europa um Kristallkugeln. Diesen Winter, in ihrer erst zweiten Saison, klappte es damit bereits: In der FIS-Rennserie für über 30-Jährige wurde die Küssnachterin in ihrer Alterskategorie Gesamtweltcupdritte.
fab. Einst schoss Sibylle Meier möglichst schnell aus den Startblöcken, heute hievt sie sich möglichst wuchtig aus dem Starthäuschen. Ob Tartanbahn oder Skipiste: Das Kribbeln am Start und das Wettrennen danach lassen die Küssnachterin auch mit 44 Jahren nicht los. Geschwindigkeit und Wettkampf lassen Meiers Sportlerherz noch immer höherschlagen. Nach einem längeren Intermezzo im Eiskanal fährt die frühere Leichtathletin heute FIS-Skirennen für über 30-Jährige und ist an Winterwochenenden stets auf Achse und Piste. Diesen Winter sammelte Sibylle Meier an 19 Rennen derart viele Punkte, dass sie in der Gesamtwertung des FIS Masters Cup in ihrer Alterskategorie auf dem dritten Platz landete. Vom Saison-final im finnischen Levi brachte sie deshalb nicht nur wunderbare Fotos von Nordlichtern mit nach Hause, sondern auch eine kleine Kristallkugel.
