Im Gegensatz zum grossen Fasnachtsumzug, der wegen Corona dieses Jahr im Bezirk wieder nicht stattfinden konnte, bekamen die Alt-Fasnächtler ihre Bühne zurück – und klopften Sprüche um die Wette.

aj. Mit dem unterhaltsamen Auftritt der Alt-Fasnächtler am Sonntagabend ging die fünfte Jahreszeit im Bezirk Küssnacht langsam aber sicher zu Ende. Die zehn Gruppen warfen sich allesamt in ihre besten Kostüme und glänzten in ihren Rollen. Sogar Alain Berset war mit von der Partie. Doch weit hergeholt ist sein Besuch in der Zentralschweiz keinesfalls, steht er doch seit Ausbruch der Corona-Pandemie gefühlt pausenlos im Rampenlicht. Kein Wunder, dass er und das nervige Virus bei fast allen Gruppen Thema waren. So erinnerte sich etwa die Gruppe ‹In Memoria› an ein Ereignis in Immensee, als selbst der Polizei der Einlass zu einem Dorffest verweigert wurde, denn: «Gsetz isch Gsetz – de Securitas lad nid nah, ohni Zertifikat chan er sie nid inälah.»
Und auch eine alte Bekannte ist zurück im Dorf: Rose Pfäfferli, die vor Jahren das Sorgentelefon des Bezirks hütete, hat sich zur Musiktherapeutin weiterbilden lassen. Pfäfferli kam am Sonntagabend an die Alte Fasnacht um zu erzählen, welche Kandidaten sich mit Hilfe ihrer Musik therapieren lassen sollten.

Eine Auswahl an Sprüchen der Alt-Fasnächtler finden Sie in unserer aktuellen Dienstagsausgabe.