Der FC Küssnacht hat einen neuen Sportchef: Peter Gugger, ein ehemaliger Profifussballer und Bundesratssprecher. Mit seiner Erfahrung will er den FCK zum Erfolg führen.

ml. Bis zu diesem Frühling liess Peter Gugger den Fussball ruhen, genoss seine Pension und zog vor vier Jahren nach Küssnacht. Dann entdeckte seine Frau im FCK-Vereinsmagazin, dass die Stelle des Sportchefs vakant ist. Nach etwas Überzeugungsarbeit seiner Frau meldete sich Gugger beim FCK und bekam die Zusage. Peter Gugger ist als Sportchef für die Koordination bei den Aktivmannschaften und den älteren Junioren zuständig. Zuerst gelte es aber, die eigenen Vorstellungen mit jenen des Vereins in Einklang zu bringen, so Gugger.
Er nimmt kein Blatt vor den Mund: Er möchte, dass die erste Mannschaft des FC Küssnacht eine oder zwei Ligen weiter oben spielt als aktuell. Gugger sagt er spüre, dass auch viele Spieler diese ehrgeizige Haltung mittrügen. Doch sie steht in einem gewissen Widerspruch zur Vereinsführung, für welche ein Aufstieg nicht das primäre Ziel ist, schon gar nicht wenn dieser mit grossen finanziellen Aufwänden verbunden ist. Gugger entgegnet: «Diese Haltung lässt sich sportlich nicht verkaufen. Jeder Sportler möchte sich Ziele stecken und alles versuchen, um diese zu erreichen. Deshalb braucht es Zielvorgaben vom Verein.» Ob sich der FCK und Peter Gugger auf einen gemeinsamen Nenner einigen können, wird sich wohl zeigen, wenn in den nächsten Wochen die Planung der nächsten Saison erfolgt. Eines ist klar: Peter Guggers Leidenschaft für Fussball ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Eine Leidenschaft, welche vor 70 Jahren im Glarnerland geweckt wurde.

Mehr dazu lesen Sie in unserer aktuellen Freitagsausgabe.

Artikel teilen?