Die Sanierung der Seebodenstrasse verläuft bisher nach Plan – nicht zuletzt wegen des guten Wetters. Im Juni und Juli wird es aufgrund von Stabilisierungs- und Belagsarbeiten zu weiteren Verkehrseinschränkungen kommen.

mn. Vor gut vier Monaten erfolgte der Spatenstich zur Sanierung der Seebodenstrasse. Seither sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Sie werden voraussichtlich bis im Spätherbst dauern, im Sommer 2023 folgen dann noch die Deckbelagsarbeiten. Dass die damit verbundenen Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer und Anwohner unangenehm sind, liegt in der Natur der Sache. Umso wichtiger ist es, dass die Behörden regelmässig kommunizieren und informieren. Am Mittwochabend organisierte das Ressort Infrastruktur des Bezirks Küssnacht zum zweiten Mal eine Informationsveranstaltung für die Anrainer. «Wir können uns für das gute Wetter bedanken, die Arbeiten mussten nur an einem Tag wegen Schnee eingestellt werden. Dem Plan sind wir derzeit sogar etwas voraus», zeigte sich Bauleiter Mirza Dedic erfreut.

Stabilisierungs- und Belagsarbeiten
Als nächstes sind vom 20. Juni bis 15. Juli Stabilisierungs- und Belagsarbeiten zwischen Knochenstampfi und Rischberg geplant. Die Arbeiten werden in insgesamt acht Etappen unterteilt. Weil Stabilisierungs- und Belagsarbeiten nur bei trockener Witterung möglich sind, wurden gemäss Ressort Infrastruktur bereits einige Reservetage miteinberechnet. «Hoffen wir, dass das Wetter weiterhin mitspielt», so Dedic. In den betroffenen Etappen ist werktags von 7.00 bis 18.00 Uhr eine Durchfahrt – abgesehen von Notfällen – nicht möglich. Von 18.00 bis 7.00 Uhr darf die Strasse nur mit leichten Fahrzeugen befahren werden, um sie nicht zu beschädigen. Vorübergehend gilt zudem Tempo 30.

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