Offiziell findet der Klausumzug dieses Jahr wieder nicht statt – offiziell. Die Polizei bereitet sich trotzdem vor.

mn. Letzte Woche gab die Küssnachter St. Niklausengesellschaft bekannt, dass der Hauptumzug der Klausjäger nicht stattfinden kann. Bereits letztes Jahr musste er coronabedingt abgesagt werden. Nichtsdestotrotz versammelten sich hunderte Klausjäger und Zuschauer im Dorf. Die Polizei war zwar präsent, liess aber Augenmass walten und beschränkte sich hauptsächlich darauf, die Versammelten auf das Tragen einer Maske und das Einhalten von Abständen hinzuweisen. Den kleinen, inoffiziellen Hauptumzug begleiteten die Polizisten ebenfalls.
Es ist davon auszugehen, dass auch dieses Jahr zahlreiche Klausjäger und Schaulustige im Dorf unterwegs sein werden. Draussen wurde die Maskenpflicht mittlerweile aufgehoben, eine maximale Zahl von Personen, die sich spontan versammeln dürfen, existiert auch nicht mehr. Auf Nachfrage des ‹FS›, wie sich die Polizei dieses Jahr verhalten werde, schreibt Mediensprecher Florian Grossmann: «Die Kantonspolizei Schwyz hat die Absage zur Kenntnis genommen und steht mit der Klausjäger-Gesellschaft in Kontakt.» Sie beurteile die Lage laufend und werde am 3. Dezember sichtbar in Küssnacht präsent sein.
Was der Präsident der St. Niklausengesellschaft zur Absage des Umzugs meint, lesen Sie in unserer aktuellen Dienstagsausgabe.