Am 19. April kommt es zum Duell um den Säckelmeister-Posten. Sowohl der Küssnachter Martin Weiss als auch der Immenseer Ludwig von Segesser haben ein Auge darauf geworfen. Im Gespräch mit dem ‹FS› erklären die beiden, was sie für den Job qualifiziert und welche Finanzpolitik ihnen vorschwebt.

fab. Säckelmeister Peter Küng übergibt seinem Nachfolger im Sommer einen soliden Bezirkshaushalt, der für die anstehenden Grossinvestitionen gewappnet ist. Neben der von den Stimmbürgern unlängst bewilligten Planung eines Parkhauses in der Dorfhalde, das dereinst gut und gerne 23 Millionen Franken kosten könnte, fallen schon Mitte Juni weitere Entscheide mit kostspieligen Folgen: Einerseits stimmen die Küssnachter über einen Planungs- und Baukredit von 31,8 Millionen Franken für die Erweiterung der Schulanlage Ebnet ab, andererseits über einen Planungskredit von 2,9 Millionen Franken für den Um-, Neu- und Ausbau des Pflegezentrums Seematt. Mit dem Ersatz der Asylunterkunft Luterbach, weiteren Schulraumprojekten und einem Sportzentrum im Ebnet sind weitere Grossinvestitionen am Horizont, die freilich noch der Zustimmung des Souveräns bedürfen.
Ludwig von Segesser (FDP) und Martin Weiss (SVP), die Anfang Juli in Peter Küngs Fussstapfen treten möchten, versprechen den Bürgern deshalb eine sorgfältige Investitionsplanung und eine transparente Entscheidungsgrundlage. Durch eine geschickte Priorisierung möchten sie den Steuerfuss stabil halten können. Was konkret Vorrang haben soll, sehen sie allerdings etwas unterschiedlich.

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